Dienstag, 22. Mai 2018

Raalte calling !

Kommendes Wochenende, also 25-27.Mai 2018, gibt‘s das diesjährige Treffen des >>European Chapter<< des >>Antique Motorcycle Club of America<< in Raalte. Ort des Treffens ist wieder das >>American Motorcycle Museum<<. Wetter soll angeblich gut werden. Hoffentlich haben die Holländer genug Bier kaltgestellt. ;-)
Mehr ist ja eigentlich nicht zu sagen. Ausser, dass das eigentlich 'ne Pflichtveranstaltung für jeden Liebhaber amerikanischer Motorräder ist.



Donnerstag, 17. Mai 2018

Rain and Shine !


Na, das war ja wirklich ein sehr unterschiedliches Himmelfahrtswochenende. Zumindest wettertechnisch. Ansonsten alles prima.
Jetzt rennt sie wieder
Am Donnerstag regnete es den ganzen Tag bei Heilersch Horscht sein >>Custom und Classic Fest<<.
Horst "Save-the-Chopper" Heiler etwas feucht....
Entsprechend wenig Motorräder waren auf dem Platz. Wirklich schade, denn Horst und der >>MC Huttenheim<< machen sich immer jede Menge Arbeit.
Chopper....
Cafe Racer....
Ich bin morgens früh zu Thomas und wir hatten eigentlich vor per Achse den kurzen Weg nach Huttenheim zurückzulegen. Ein Blick zum Himmel und auf das Regenradar brachten uns dann aber dazu, doch mit dem Auto rüber zu fahren. Und das war die richtige Entscheidung. Denn solange wir vor Ort waren, hörte es nicht auf.
Originale....
...alles da.
Für mich haben sich die 500km Hin+Rückfahrt trotzdem gelohnt, denn ich habe die 101 endlich abgeholt. Ja genau die mit dem australischen Reprogehäuse. Eine erste Testrunde am Freitag verlief sehr schön. Auch wenn ich noch sehr verhalten am Gas ziehe, merkt man doch, dass die ca 150ccm mehr, auch ein Mehr an Power bedeuten. Das war ja auch Sinn und Zweck des Strockens. Jetzt muß ich halt Kilometer auf die Uhr bekommen um die Kiste einzufahren.
Nein der Fleck stammt nicht von der 101 !
Am Samstag bin ich dann bei strahlendem Sonnenschein mit der Chief zum >>Geronimo<< an die Möhne gefahren. Da machten nämlich die Teilnehmer des Bausenhagener's Pow-Wow Mittagsrast.

Jede Menge Indianer
Und da es das 25. Jubiläum war, waren über 50 Indian Motorräder dabei. Bei der Abfahrt sehr eindrucksvoll.
Ready for Take off...


Die 200km Tour über kleine Strassen durchs Sauerland war einfach super. Die Streckensperrungen für Motorrädern (zB Arnsberg) sind zwar ärgerlich, aber die alternativen Routen sind nicht weniger schön. Die Chief lief super (*Merker setzen: Kupplung nachstellen) und es war sogar noch Zeit für ein paar schöne Fotos.
Das Sauerland....
....ist schön !

Freitag, 4. Mai 2018

Sixpack Story Nbr 2 !/Die Indian 6-Zylinder-Teil 2 !

Ab jetzt geht es mehr um die technische Seite beim Bau der Indian Sechszylinder. Über die Historie gab es ja >>hier in meinem Blog<< schon etwas zu lesen.

Die Suche nach 4 Motorgehäusehälften hat Jeff bis nach Kanada geführt. Dort hat er ein Konvolut von Indian 4-Zylinder Teilen gefunden, die aber nur zum Teil für sein Projekt zu gebrauchen waren. Wie das dann oft so im Eifer des Gefechts geht, hat er das aber erst zuhause festgestellt. Aber die benötigten zusätzlichen 2 Zylinder, Köpfe und Pleuel waren dabei.
Die Repro Gehäusedeckel /Repro upper Case
In Waddington, New York machte sich in der Zwischenzeit der 4-Zylinder Guru Mark Hill und seine Mannschaft daran Pläne zu entwickeln, an welcher Stelle man 2 obere Repro Gehäuseteile am besten teilt. Schlußendlich wurde der eine beim 3,5sten und der andere beim 2,5sten Zylinder zersägt und anschliessend wieder zusammengesetzt. Die Repro Gehäuse haben den Vorteil, dass sie an den entscheidenden Stellen verstärkt sind und daher beim Schleifen der Schweißnähte genug Futter gaben.
2,5 + 3,5 - sauber geschweißt / well soldered
Danach ging dann die Arbeit erst richtig los. Die Bohrungen mußten übereinstimmend gesetzt werden und vor allem die waagerechte Bohrung für die Kurbelwelle erfordert viel Präzision. Aber dafür ist Mark Hill bestens ausgestattet und verfügt über die entsprechende Erfahrung. Sein Ziel ist es, die Motoren mit den heute zur Verfügung stehenden Mitteln und Materialien zu verbessern. Und da lässt sein Team eine Menge Hirnschmalz einfliessen. Und der Erfolg gibt ihnen nicht nur beim Motorcycle Cannonball recht. Die Motoren halten.
In der nächsten Story geht es dann weiter mit dem was in Wichita, Kansas passiert. Und ihr wisst ja: Wichita ist die Geburtsstadt der 6-Zylinder !


Number 2
I flew to Canada to check out a basket case Indian Four that could serve as the foundation for
the Indian Six build. Lesson learned: Everything always looks better when there is excitement
for a new project. Little did I know that the pile of parts would have numerous mistakes in it,
like mismatched fork rockers, Upside Down Indian Four gas tanks (which have problematic
petcock positions), parts worn beyond reasonable recovery efforts, and many other ills to cure.
But the pile did include the extra needed cylinder block, extra head and extra connecting rods

so those extra items did not need to be found.



In the meantime, up in Waddington, New York, Mark Hill and his crew were taking two
reproduction Indian Four upper cases and making plans to saw them, taking 3.5 cylinder bore
positions from the front of one casting and 2.5 out of the rear casting. These cases were
designed by a gentleman thirty years ago. The patterns still exist for making more. They have
the added benefit of extra aluminum thickness which was a big plus by offering plenty of

material to mill away after the post-welding cooling and warping of the cases.
Die untere Gehäusehälfte ist fertig / the lower case finished
The Hill gang followed the welding with much machining: decking the upper and lower
surfaces, locating all the threaded holes, and most of all, line boring the crank and cam bearing
surfaces and the oil feed supply tube and cross feed holes. Notable in Mark’s current inline
engine builds are check ball oilers that will oil the piston skirts. This brief description doesn’t do
justice to the many hours of thinking, planning, and executing that Mark Hill spent on this part

of the project.


In my next report I’ll describe what was going on in the meantime in Wichita, Kansas, where Six
Cylinder Indians are occasionally born.
Jeff Roth

Mittwoch, 2. Mai 2018

Sonnig, aber kühl !

Der Magnet der Imperia streikte
Recht frisch ging es am 1. Mai in Dom-Esch zu. Morgens um 7.00h zeigte das Thermometer in meinem Bus 4°C an. Aber während es noch bis Gummersbach regnete, war es dann in Euskirchen trocken und nachmittags kam sogar die Sonne raus. Auch der kalte Wind lies nach. Also ideale Voraussetzungen für eine schöne Veranstaltung. 


Peter und Heide hatten etwas Besonders mitgebracht: US Airforce Simplex 1952
Und so waren nicht nur 150 Motorräder am Start, sondern auch jede Menge Zuschauer vor Ort. Die Vormittagstour über ca 50km war mit ein paar Aufgaben versehen, die es zu lösen galt um an einen Pokal zu kommen. Und davon gab es reichlich. Von den Pokalen meine ich.


Imperianer unter sich
Nachmittags wurde dann über 100km die Strecke des letzten Jahres durch die Eifel gefahren. Denn in 2017 war die ja für die meisten Teilnehmer sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Die Strecke war super gewählt. Wenig Verkehr, überwiegend kleine Strassen und ein Kaffee- und Kuchenstop in Schuld taten ihr übriges. Zurück am Sportplatz in Dom-Esch wurden wir mit Dicke-Backen-Musik und lauter gut gelaunten Leuten empfangen. Wenn ich nicht noch hätte nach Hause fahren müssen.....;-)
Imperia in motion
Die Vorkriegsklasse war gut vertreten
Gisela gibt die letzten Informationen vor dem Start

Nachmittagsstopp in Schuld
Mein Bike für alle Gelegenheiten, die WL, tat brav ihren Dienst. Die rennt eigentlich immer. Horst hatte Pech. Der frisch überholte Magnet seiner Imperia gab nach 12km den Geist auf. Die Fehlersuche am Strassenrand zog sich etwas hin, da man natürlich nicht sofort einen neuen Magneten in Verdacht hat. Shit happens.

Weiter geht's bei mir an Himmelfahrt mit dem Heilersch'-Save-the-Chopper-Horscht seinem >>Custom und Classic Fescht<< in Hutteheim. Das sollte endlich nach Jahren nochmal klappen. Wetter soll gut werden und bei der Gelegenheit hole ich dann auch meine 101 bei Thomas ab. :-) Freu !

Donnerstag, 26. April 2018

1. Mai ? Dom-Esch natürlich !


Das Motorrad für alle Fälle kommt an den Start...
Wohin am 1.Mai ? Natürlich nach Euskirchen Dom-Esch zur 37. Motorrad Veteranen Rallye des >>MSC Dom-Esch<<. Hier starten wieder 150 Motorräder bis Baujahr 1970 auf eine zweigeteilte Tour. Der Aufwand, den der MSC jedes Jahr betreibt ist schon enorm. Da sind schon viele Helfer am Werk, die die Veranstaltung zu einem Erfolg werden lassen. Und das seit 37 Jahren.
Regenfahrt 2017

Umso bedauerlicher ist es, wenn das Wetter nicht mitspielt.  >>Letztes Jahr<< zB hat es ja ziemlich geschifft, sodass ich meine WL gar nicht erst ausgeladen habe.
Aber allein schon wegen der Erbsensuppe lohnt es sich nach Euskirchen zu fahren. ;-)
Aber ich bin sicher, dass dieses Jahr die Sonne scheinen wird. Die Vorhersage sieht jedenfalls gar nicht so schlecht aus.
Ursprünglich hatte ich ja vor, die 101 nach der Überholung des Motors an den Start zu bringen. Aber die Kiste ist zwar fertig, aber es fehlt noch an den nötigen Einfahr-Kilometern. Und wie ich mich kenne, würde ich im Eifer des Gefechts wohl doch das ein oder andere Mal zu stark am Gas drehen. ;-).
2014 war eitel Sonnenschein
Daher kommt wieder das Motorrad für alle Gelegenheiten mit, nämlich die WL. Vielleicht krieg ich ja dieses Jahr die Frage beantwortet, was die 100% Originalisten zu dem Frevel des Bobber Umbaus zu sagen haben.... ;-)
Wer sich die Motorräder anschauen will, hat dazu die beste Gelegenheit morgens um 9.00h beim Start oder in der Mittagspause gegen 12.00h. Beide Male am Sportplatz in Dom-Esch.



Montag, 23. April 2018

Out on the Chief !

Stilecht geparkt !
Im Sommer ruft der >>Oldtimertreffen Attendorn<< jeden Monat zu einem Treffen. Der normale Treffpunkt ist an der Stadthalle in Attendorn, aber es gibt auch "Außentermine". Und letzten Sonntag fand das Treffen auf dem Gelände des >>Elspe Festival<< statt. Schöne Location bei super Wetter und entsprechend groß war der Andrang. Für mich eine schöne Tour ins Sauerland mit der Chief.
Westernatmosphäre
Wobei man sagen muß, dass die Veranstaltung sehr autolastig ist. Motorräder laufen so nebenher. Aber man kann ja auch mal über den Tellerrand hinausschauen.


Im Innenhof kam ich mir vor wie auf einem Käfer- und Trabitreffen. Ok, ein paar Minis und Goggos standen da auch. ;-) 



Auf den anderen (Park-)plätzen standen dann aber ein paar schöne Amischlitten und Youngtimer. Echte Oldtimer nach meinem Geschmack, waren aber wenig bis gar nicht vorhanden. Jedenfalls nicht während ich vor Ort war.


Ich habe dann die Gelegenheit genutzt die Chief mal vor dem passenden Hintergrund zu fotografieren. Siehe oben. Allein deshalb hat es sich schon gelohnt. :-)